

Zusammenfassung der Überlieferung
Benzaiten ist eine japanische Gottheit der Musik, der Gelehrsamkeit, des Wassers und des Glücks. Ihre Verehrung ging aus der indischen Göttin Sarasvati hervor und gelangte mit dem Buddhismus nach Japan. Dort heißt sie auch Benten und zählt zu den Sieben Glücksgöttern.
Geschichten und Hintergründe
Kurze Nacherzählungen und Erläuterungen. Die Quellen stehen unten.
Ein vertrautes Bild zeigt Benzaiten mit einer Biwa, einer japanischen Laute. Ihre Finger ruhen auf den Saiten, während Wasser ihren Felsensitz umgibt. Musik und die Erinnerung an ihre frühere Gestalt als Flussgöttin finden hier zusammen.
Benzaiten gelangte durch buddhistische Texte und Bilder nach Japan. Mit der Zeit verband sich ihre Verehrung auch mit örtlichen Kami. Ihre Geschichte gehört zu diesem langen Austausch zwischen Traditionen, nicht zu einer unveränderlichen Götterfamilie.
Auf Enoshima und am Shinobazu-Teich in Tokio ist Benzaitens Verehrung eng mit Wasser verbunden. Die Inseln geben ihr einen Platz zwischen Ufern, Brücken und den alltäglichen Wegen der Pilger.
Nicht jedes Bild gibt Benzaiten eine Laute. Manche zeigen mehrere Arme, andere verbinden sie mit einer Schlange. Diese Formen spiegeln ihre vielfältigen Aufgaben wider, darunter Schutz und Wohlstand.
Quellen und redaktioneller Stand
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