

Zusammenfassung der Überlieferung
Inari wird in Japan im Zusammenhang mit Reis, Lebensunterhalt und Wohlstand verehrt. Der Kult kennt viele örtliche Formen. Die Füchse an Inari-Schreinen gelten meist als göttliche Boten, nicht als die Gottheit selbst.
Geschichten und Hintergründe
Kurze Nacherzählungen und Erläuterungen. Die Quellen stehen unten.
Am Fushimi Inari Taisha in Kyoto steigen Wege durch Reihen zinnoberroter Torii den bewaldeten Berg hinauf. Die Tore sind Gaben von Gläubigen, gestiftet aus Dankbarkeit oder mit einer Bitte um künftigen Segen.
Steinerne Füchse stehen neben Gebäuden und Toren des Schreins. Fushimi Inari erklärt sie als Darstellungen der unsichtbaren Boten des Kami. Eine Fuchsfigur ist also nicht einfach ein Bildnis Inaris.
Reis steht im Mittelpunkt von Inaris Wesen, doch Gebete gelten auch Geschäften, Werkstätten und anderen Erwerbsquellen. Die Verehrung wuchs mit der sich wandelnden Arbeit der Menschen, die daran teilnehmen.
Inari hat weder eine einzige feste Gestalt noch ein überall erzähltes Abenteuer. Ein kleiner Nachbarschaftsschrein und das große Bergheiligtum können derselben Tradition angehören und eigene Geschichten und Bräuche bewahren.
Quellen und redaktioneller Stand
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