

Zusammenfassung der Überlieferung
Ebisu ist eine japanische Gottheit der Fischer, des Handels und des Wohlstands. Er zählt zu den Sieben Glücksgöttern und ist meist an Angelrute, Meerbrasse und fröhlichem Gesicht zu erkennen. Verschiedene örtliche Traditionen erzählen unterschiedlich von seiner Herkunft.
Geschichten und Hintergründe
Kurze Nacherzählungen und Erläuterungen. Die Quellen stehen unten.
Ebisu trägt eine große Meerbrasse, oft unter einen Arm geklemmt, und hält seine Angelrute. Ein guter Fang passt als Sinnbild zu einem Gott, den Menschen verehren, die vom Meer leben.
Künstler stellen Ebisu häufig zusammen mit Daikoku dar. Einer bringt Fisch und Angelrute, der andere Hammer und Sack. Bilder des lächelnden Paares wurden zum Neujahr mit der Hoffnung auf Wohlstand aufgehängt.
Ebisus Gefährten unter den Sieben Glücksgöttern stammen aus mehreren religiösen Traditionen. Ihre gemeinsame Fahrt im Schatzschiff ist besonders aus Neujahrsbildern und Bräuchen bekannt.
Manche Traditionen setzen Ebisu mit Hiruko gleich, dem von Izanagi und Izanami ausgesetzten Kind; andere verbinden ihn mit Kotoshironushi. Diese Zuordnungen entstanden in verschiedenen Zusammenhängen und müssen keine gemeinsame Kindheitsgeschichte ergeben.
Quellen und redaktioneller Stand
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