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Flüsse, Meere und Regen
Wasser ist nie nur eine Sache. Es nährt ein Feld, trägt einen Reisenden, verbirgt eine Tiefe, markiert eine Grenze und kehrt als Regen zurück. Die hier versammelten Figuren gehören zu Flusstälern, Inseln, Küsten, Stürmen und Ozeanen in unterschiedlichen Traditionen. Ihr gemeinsames Element macht ihre Bedeutungen nicht identisch: Oshuns Fluss, Ryūjins Meerespalast und Tiamats Urgewässer bewohnen sehr unterschiedliche heilige Welten. Dieser Pfad ist vom sanften Strom zum unergründlichen Tiefen und dann zurück zum Regen angeordnet, der das gewöhnliche Leben möglich macht.
Oshun
süßes Wasser, Honig und Gold
Danu
das Mutterwasser, Quelle des Stammes
Chalchiuhtlicue
die mit dem Jaderock, Herrin des lebendigen Wassers
Sarasvatī
die Fließende, Muse des Wortes
Mazu
die Laterne über der Meerenge
Yemoja
Mutter, deren Wasser das Meer ist
Ryūjin
der Drachenkönig, Gezeitenhalter des tiefen Palastes
Manannán mac Lir
Reiter der gekräuselten See
Olokun
die unergründliche Tiefe des Meeres
Tiamat
das Salzmeer, Mutter aller
Tláloc
der, der Dinge sprießen lässt, Geber des Regens
Indra
der Sturm-König, Herrscher des Donnerkeils