

Zusammenfassung der Überlieferung
Indra ist eine führende Gottheit der vedischen Hymnen und in späteren hinduistischen Geschichten ein König der Götter. Er ist mit Unwettern, Regen und dem Donnerkeil Vajra verbunden. Neben seinen Heldentaten stehen Erzählungen, die den Stolz eines mächtigen Herrschers hinterfragen.
Geschichten und Hintergründe
Kurze Nacherzählungen und Erläuterungen. Die Quellen stehen unten.
In einer Hymne des Rigveda schlägt Indra die Schlange Vritra und befreit das zurückgehaltene Wasser. Die Flüsse strömen wieder. An den Kampf erinnern die Kraft der Waffe und die Rückkehr des fließenden Wassers.
Spätere Bilder zeigen Indra auf dem weißen Elefanten Airavata. Künstler geben dem Tier mitunter mehrere Köpfe oder Rüssel, sodass sein Aussehen je nach Region unterschiedlich ist.
Der Donnerkeil ist Indras vertraute Waffe. In Bildern der Hüter der Himmelsrichtungen wacht er über den Osten. Seine königliche Autorität erhält darin einen Platz in einer geordneten Welt.
Indra tritt auch in buddhistischen Erzählungen auf, oft unter dem Namen Shakra. Seine Stellung hängt von der Tradition ab: Dieselbe erkennbare Gottheit kann Himmelskönig und Zuhörer vor dem Buddha sein.
Quellen und redaktioneller Stand
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