

Zusammenfassung der Überlieferung
Yama wird in hinduistischen Traditionen mit dem Tod und dem Schicksal der Verstorbenen verbunden. Frühe vedische Hymnen kennen ihn als Wegbereiter der Toten; spätere Geschichten schildern ihn als Herrscher und Richter. Er kann auch ein geduldiger Lehrer sein.
Geschichten und Hintergründe
Kurze Nacherzählungen und Erläuterungen. Die Quellen stehen unten.
Eine Hymne des Rigveda ruft den Verstorbenen zu Yama und den Ahnen. Sie beschreibt einen bereits gegangenen Weg, auf dem die früher Verstorbenen jenseits des gewöhnlichen Lebens warten.
In der Katha-Upanishad wartet der Junge Nachiketas drei Nächte im Haus des abwesenden Yama. Nach seiner Rückkehr gewährt der Gott ihm drei Wünsche, um den vernachlässigten Gast zu entschädigen.
Nachiketas fragt, was nach dem Tod geschieht. Yama bietet ihm zunächst Reichtum und ein langes Leben, doch der Junge bleibt beharrlich. Das Gespräch führt von verlockenden Besitztümern zur Erkenntnis des Selbst.
Yama wird oft auf einem Büffel mit Stab oder Schlinge dargestellt. Auch buddhistische Traditionen kennen ihn, mit anderen Aufgaben und Erscheinungsformen. Diese verwandten Gestalten gehören nicht alle zu derselben Erzählung.
Quellen und redaktioneller Stand
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