

Zusammenfassung der Überlieferung
Chandra ist die Mondgottheit hinduistischer Traditionen und wird auch mit Soma gleichgesetzt. Sein wechselndes Licht gliedert den Mondkalender. Texte und Bilder verbinden ihn mit Nacht, Pflanzen und Wachstum, während die Geschichten über Herkunft und Familie voneinander abweichen.
Geschichten und Hintergründe
Kurze Nacherzählungen und Erläuterungen. Die Quellen stehen unten.
Künstler zeigen Chandra auf einem Wagen, den manchmal eine Antilope zieht. Eine helle Scheibe kann seinen Körper umgeben. So erscheint der Mond zugleich als Licht am Himmel und als göttlicher Reisender.
Eine Geschichte erklärt das Schwinden des Mondes mit einem Fluch, ausgelöst durch Chandras Bevorzugung Rohinis unter seinen Frauen. Der gemilderte Fluch lässt sein Licht wieder wachsen, aber nicht für immer voll bleiben.
Soma heißt auch der heilige Trank, den vedische Hymnen preisen, und dessen Gottheit. Die spätere Verbindung mit dem Mond führt Traditionen zusammen, die sich über lange Zeit entwickelten.
Eine Mondsichel ruht häufig in Shivas Haar. Die kleine Rundung macht ihn auf Bildern und Skulpturen erkennbar und verbindet Chandra mit der Bildwelt einer anderen weithin verehrten Gottheit.
Quellen und redaktioneller Stand
Quellen für diesen Eintrag:







